Was war das für ein Spiel? Wenn jemand vor dem Auftritt gegen den bis dato verlustpunktfreien Staffelfavoriten den Burgstädtern ein Remis angeboten hätte, die hätten sofort unterschrieben, nach dem Spiel allerdings war man über das Ergebnis jedoch eher enttäuscht als erfreut.

Es lief diesmal von Anfang an richtig gut für die Gastgeber. Alle drei Eingangsdoppel gingen über die volle Distanz von fünf Sätzen. Beiderseits wurde in der Aufstellung taktiert, Burgstädt aber mit dem glücklicheren Händchen: Zirotzki/Schröder und Köhler/Wächtler siegen mit 13:11, Gundermann/Wunderlich unterliegen 8:11.
Der 2:1-Vorsprung nach den Doppeln wurde durch Siege von Daniel Köhler (3:1über Leon Schubert), Martin Gundermann (3:2 gegen Thomas David), Benny Zirotzki (3:1 über René Wolf) und Ivo Wunderlich (3:1 über Friedrich Sacher) recht zügig auf 6:1 ausgebaut, ehe das bärenstarke hintere Paarkreuz der Gäste mit Markus Schneider und Christian Franz auf 6:3 verkürzen konnte. Anschließend holt Daniel Köhler gegen Thomas David seinen zweiten Einzelsieg und Ivo Wunderlich macht mit seinem 3:0 über René Wolf bereits das Unentschieden fest: 8:4. Aber der neunte Punkt wollte einfach nicht gelingen. Weder in den verbliebenen drei Einzeln noch im nun notwendig gewordenen Entscheidungsdoppel, das die vier Youngster Zirotzki/Schröder gegen Franz/Schubert bestritten, konnten die Burgstädter noch irgendwas Zählbares reißen; Endstand 8:8.
Fazit: Die wenigen Zuschauer sahen ein äußerst spannendes, zum Teil dramatisches Match, das ein ziemlich gerechtes Ende fand. Burgstädt kann trotz allem mit diesem einen Punkt zufrieden sein, wer weiß, wozu der noch mal gut sein kann... (KK)
Burgstädt: Köhler (2,5), Gundermann (1), Wunderlich (2), Zirotzki (1,5), Wächtler (0,5), Schröder (0,5)
Lugau II: David, Schubert (2), Wolf, Sacher (1), Schneider (2), Franz (3)