Im Spiel beim ESV Lokomotive Zwickau kam der TTV Burgstädt zu seinem dritten Erfolg in dieser Spielzeit, zum dritten Mal ging es über die volle Distanz, zum dritten Mal wurde das Entscheidungsdoppel gewonnen.
Und eben diese Doppelstärke war von einer ungemein wichtigen Bedeutung, denn nicht nur das Entscheidungsdoppel entschieden die Burgstädter für sich, nein, auch alle drei
Der TTV Burgstädt war bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften des Spielbezirks Dresden in Wilsdruff nicht nur in der Breite Spitze, sondern er war auch diesmal wieder ganz vorn mit dabei. Die gesamte Armada des Oberliga-Sechsers und dazu noch Edeljoker Jens Didszuhn waren für Burgstädt am Start.
Eine Niederlage gegen den Serienmeister der Oberliga, den TSV Elektronik Gornsdorf, ist keine Schande und auch kein ungewöhnliches Ereignis. Allerdings darf der Spielverlauf bei diesem klaren Endergebnis, im Nachhinein, doch als ungewöhnlich bezeichnet werden.
Vor dem Spiel war allen Burgstädtern klar: Heute müssen Punkte her, will man die Hinrunde wenigstens noch einigermaßen akzeptabel abschließen. Dementsprechend konzentriert gingen die Männer um Kapitän Jens Didszuhn auch ins Spiel.
Dieses Wochenende sorgten die ersten Schneefälle für Chaos auf den Straßen. Unsere Gäste aus Bautzen trafen trotzdem rechtzeitig ein, hatten sie doch schon vorher beim TSV Penig 9:6 gewonnen.
Dagegen schaffte es Rico Schmidt aufgrund eines verspäteten Lufthansafluges aus Shanghai leider nicht in die Vater-Jahn-Turnhalle. Auch sah es kurz vor Spielbeginn so aus, dass einige Zuschauer erst noch mit dem Aufziehen der Winterreifen beschäftigt waren, allerdings füllten sich die Ränge dann schnell mit Schaulustigen.
Der TTV Burgstädt hatte mit dem MSV Bautzen eine spielstarke Mannschaft zu Gast, die an den Positionen 1 bis 3 mit Top-16-Spielern der sächsischen Punktwertung aufwarten kann.
Am wärmsten Oktoberwochenende seit der Wetteraufzeichnung erwarteten uns zwei schwere Auswärtsspiele in Leipzig.
Am Nachmittag stand zu allererst Rotation Leipzig Süd auf dem Programm. Normalerweise treffen wir uns immer eine Stunde vor Spielbeginn an der Wettkampfstätte, was aber irgendwie nie funktioniert, wenn wir gegen „Rotation“ spielen. Ich hatte mir schon eine spätere Straßenbahn herausgesucht, musste aber dann dennoch 10 Minuten auf meine Mitstreiter warten. Zum Glück mussten wir uns nicht großartig aufwärmen, da nicht nur die Außentemperaturen, um die 20 Grad, die Halle aufheizten, sondern ebenfalls noch die eingeschaltete Heizung. Ob es an diesen schwülwarmen Temperaturen lag oder an einem anderen nicht zu definierbaren Umstand verfielen wir in eine Art „Leguan Trägheit“; wenige und langsame Bewegungen, verhaltenes Auftreten verbunden mit einem hohen Ruhebedürfnis.
Im zweiten Aufeinandertreffen "Burgstädt gegen Dresden" an diesem Wochenende revanchierten sich die Landeshauptstädter eindrucksvoll für die Niederlage ihrer zweiten Mannschaft am Vortag. TTV Burgstädt III zum ersten Mal in dieser Saison in Bestbesetzung, und dann so was! Die höchste Niederlage für den Aufsteiger seit Einführung der Zeitrechnung.
Nach dem krankheitsbedingten Desaster vom letzten Wochenende musste für den Landesligaaufsteiger vom Taurastein nun unbedingt ein Sieg her, falls man den Anschluss in der Tabelle nicht vollends verlieren wollte.
Aufsteiger TTV Burgstädt III hat es in dieser Saison äußerst schwer, sich im Dresdener Oberhaus zu behaupten. Auch gegen den Landesligaabsteiger der vorigen Spielzeit konnte nichts Zählbares zustande gebracht werden.
Bei den diesjährigen Kreis-Einzel-Meisterschaften der Damen und Herren des Landkreises Mittelsachsen machten die sechs Burgstädter Starter einen sehr guten Eindruck.